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KOLUMNE

Merz sucht seine Beliebtheit – selbst das Fundbüro hat aufgegeben!

admin · 01.11.2026 · 3 Min. Lesezeit
Grafik: Satirische Karikatur: Friedrich Merz sucht verzweifelt seine Beliebtheit, während Polizei und Fundbüro ratlos bleiben.
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Bundesweite Großfahndung nach verschwundener Kanzlerbeliebtheit – Polizei bittet um Hinweise!

Berlin steht unter Schock! Bundeskanzler Friedrich Merz hat etwas verloren. Nein, nicht seine Brille, seinen Privatjet oder die Telefonnummer von Angela Merkel. Es ist etwas wesentlich Selteneres: seine Beliebtheit.

Seit Wochen wird sie vermisst. Zuletzt soll sie irgendwo zwischen einem CDU-Parteitag, einem gebrochenen Wahlversprechen und einer besonders unangenehmen Sonntagsfrage gesehen worden sein.

Die Bundesregierung reagierte entschlossen und gründete die Sonderkommission „Wo ist Friedrichs Zustimmung?“. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Allerdings konnten die Beamten bislang nicht einmal nachweisen, dass die Vermisste jemals dauerhaft in Berlin gewohnt hat.

Auch das Bundesfundbüro musste kapitulieren.

„Wir haben hier verlorene Eheringe, Führerscheine und politische Glaubwürdigkeit“, erklärte ein fiktiver Mitarbeiter. „Aber Merz' Beliebtheit? Da suchen Sie besser in der Abteilung Märchen und Legenden.“

Die CDU setzte daraufhin eine großzügige Belohnung aus: Wer einen zufriedenen Merz-Wähler findet, erhält einen persönlichen Händedruck vom Kanzler und darf sich anschließend aussuchen, welches Wahlversprechen als Nächstes gebrochen wird.

Die Polizei veröffentlichte sogar eine Vermisstenanzeige:

Gesucht wird: Politische Zustimmung. Klein, scheu, extrem flüchtig. Reagiert nicht mehr auf Wirtschaftskompetenz, Führungsstärke oder das Wort Aufbruch. Zuletzt gesehen im Umfeld optimistischer CDU-Wahlplakate.

Besondere Vorsicht sei geboten: Die Vermisste könnte sich inzwischen als Protestwähler verkleidet haben.

Auch die Koalitionspartner wurden eingeschaltet. Die SPD zeigte sich außerordentlich verständnisvoll. Schließlich habe sie ihre eigene Beliebtheit schon vor Jahren verloren und seitdem nicht einmal mehr einen Vermisstenantrag gestellt.

Lars Klingbeil soll in dieser frei erfundenen Geschichte erklärt haben: „Wir wissen genau, wie Friedrich sich fühlt. Bei uns ist die Zustimmung damals einfach gegangen. Ohne Abschiedsbrief. Nur mit schlechten Wahlergebnissen.“

Markus Söder bot unterdessen seine Hilfe an. Er wolle persönlich nach Merz' Beliebtheit suchen, allerdings ausschließlich vor laufenden Kameras und bevorzugt auf dem Weg ins Kanzleramt.

Die Grünen empfahlen eine nachhaltige Wiederaufforstung des Vertrauens. Die FDP schlug vor, die Beliebtheit zu privatisieren. Daraufhin meldete das Insolvenzgericht vorsorglich Interesse an.

Merz selbst zeigte sich unbeeindruckt.

Er kündigte einen entschlossenen Kurswechsel an, der darin bestehen soll, den bisherigen Kurs mit noch größerer Entschlossenheit fortzusetzen. Schließlich müsse man klare Kante zeigen, gerade wenn niemand mehr auf der eigenen Seite stehe.

Im Kanzleramt wurde inzwischen eine weitere Taskforce gegründet. Ihr Auftrag: Herausfinden, warum die Bürger den Kanzler nicht lieben.

Erste Erkenntnis: Möglicherweise kennen sie seine Politik.

Am Ende stellte die Polizei die Ermittlungen ein. Begründung: Es gebe keinen hinreichenden Anfangsverdacht, dass überhaupt noch etwas zu finden sei.

Friedrich Merz versprach einst, Deutschland wieder nach vorne zu bringen.

Inzwischen wäre er schon froh, wenn ihn wenigstens die Umfragen wiederfinden würden.

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Titel: Teaser: SEO-Titel (55 Zeichen): Meta-Beschreibung (145 Zeichen): Meta-Schlagwörter: OG-Titel (55 Zeichen): OG-Beschreibung: Realer Nachrichtenhintergrund: Die Satire greift die schwachen Zustimmungswerte von Friedrich Merz auf. Im ARD-DeutschlandTrend vom Oktober 2026 erreichte seine Zufriedenheit einen historischen Tiefstand; auch das RTL/ntv-Trendbarometer dokumentierte große Unzufriedenheit, selbst unter Unionsanhängern. Die Großfahndung, Behördenaussagen und Dialoge sind ausdrücklich frei erfunden.

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