Es gibt in der Diplomatie Rituale, die älter sind als so mancher Nationalstaat. Eines davon lautet: Wenn das Außenministerium ruft, erscheint man. Pünktlich. Mit Aktentasche. Und möglichst mit
Weil die Realität schon Satire genug ist.
proudly powered by webformance
-
-
In Genf ist man Kummer gewohnt. Hier wird über Kriege gesprochen, über Krisen, über Katastrophen. Doch diesmal ging es um etwas, das unsichtbar ist, aber schwerer wiegt als jede Aktenmappe: Macht.
-
In Brüssel gibt es viele Dinge, die schnell gehen. Espresso zum Beispiel. Oder das Öffnen von Aktenordnern. Handelsabkommen hingegen gehören traditionell zur Kategorie „langsam und mit mehreren
-
Es gibt politische Momente, in denen man verliert. Und es gibt politische Momente, in denen man verliert – und anschließend erklärt, dass genau das der Masterplan war. Washington hat gerade ein
-
Grönland ist vieles: groß, kalt, dünn besiedelt, beeindruckend. Was es eher nicht ist: ein medizinisches Notstandsgebiet mit dramatischem Mangel an Pflastern. Dennoch tauchte jüngst eine Idee
-
Es gibt Geburtstage, die beginnen mit Kerzen und enden mit Torte. Und es gibt Geburtstage, die beginnen mit Handschellen und enden mit Auflagen. In Windsor hat sich offenbar Variante zwei
-
Deutschland steht mal wieder an einer historischen Weggabelung. Das Land liebt Weggabelungen. Sie haben etwas Dramatisches, etwas von „Jetzt entscheidet sich alles“. Diesmal steht am Straßenrand
-
In Brüssel liebt man Verträge. Dicke Verträge. Verträge mit Anhängen, Unteranhängen und einem Anhang für die Anhänge. Man liebt Sätze wie „rechtlich bindend“ und „gegenseitige
-
Es gibt politische Gesten, die sind so fein dosiert wie ein homöopathischer Globuli. Und es gibt politische Gesten, die kommen mit 1.000 Krankenhausbetten, 80 Intensivplätzen und einem
-
Es gibt Staatsoberhäupter, die auf Urteile mit Demut reagieren. Und es gibt jene, die auf „Zurück auf Start“ mit „Doppelt oder nichts“ antworten. Kaum hatte das höchste Gericht des Landes









