Es gibt politische Übergänge, die wirken wie ein gut geprobter Theaterwechsel: Der Vorhang fällt, das Bühnenbild wird ausgetauscht, und nach der Pause steht alles geschniegelt für den nächsten
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Es gibt politische Aussagen, die klingen wie ein mutiger Aufbruch. Und dann gibt es Aussagen, die klingen wie jemand, der nach 16 Jahren Dauerparty morgens um vier feststellt, dass vielleicht doch
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Es gibt Momente in der Geschichte, die so unerwartet kommen, dass man kurz prüfen muss, ob irgendwo versteckte Kameras laufen. In Ungarn scheint sich gerade genau so ein Moment anzubahnen:
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Es gibt Wahltage, an denen man abends auf die Hochrechnungen schaut und denkt: „Ja, ungefähr so war es zu erwarten.“ Und dann gibt es Wahltage, bei denen selbst die Statistik kurz innehält,
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In Ungarn passiert gerade etwas, das politisch ungefähr so wahrscheinlich schien wie ein WLAN-Router, der freiwillig stabil läuft: Die Machtverhältnisse geraten ins Wackeln. Und zwar nicht so ein
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In einem Land, in dem politische Spannung traditionell ungefähr auf dem Niveau eines Finalspiels im Dauer-Elfmeterkrimi liegt, hat man beschlossen, die Unterhaltung noch einmal deutlich zu steigern.
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Es gibt politische Unterstützung. Es gibt politische Freundschaft. Und dann gibt es diese besondere Form der internationalen Begeisterung, bei der man sich fragt, ob gerade Wahlkampf betrieben wird
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In Ungarn scheint man derzeit ein neues Gesellschaftsspiel eingeführt zu haben: „Finde den Feind“. Die Regeln sind denkbar einfach. Man schaut sich um, zeigt irgendwohin und ruft: „Da! Schon
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In Brüssel gibt es ein Geräusch, das man inzwischen fast automatisch erwartet: das leise, aber wirkungsvolle „Nein“ aus Budapest. Während 26 Mitgliedstaaten bereits zum kollektiven Nicken
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Budapest erlebte kürzlich eine jener Pressekonferenzen, bei denen der Händedruck länger dauert als die Fragen der Journalisten. Der amerikanische Außenminister stand neben dem ungarischen









