Diplomatie ist normalerweise die Kunst, möglichst lange so zu tun, als gäbe es mehrere Optionen. Das Krisengespräch zwischen den USA, Dänemark und Grönland in Washington hat diesen Grundsatz nun
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Grönland war lange der Ort, an dem Landkarten enden und Geduld beginnt. Eis, Weite, Ruhe – eine Insel, die so abgelegen war, dass selbst geopolitische Machtfantasien dort früher Frostschäden
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Diplomatische Gipfeltreffen folgen üblicherweise einem klaren Muster: Man reist an, lächelt pflichtbewusst, formuliert Sätze mit möglichst vielen Nebensätzen und verlässt den Raum mit dem
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Es gibt Momente in der internationalen Politik, in denen man das Gefühl hat, jemand habe versehentlich die falsche App geöffnet. Statt Außenpolitik läuft Immobilienportal, statt Diplomatie eine
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Der Plan war simpel, bewährt und hundertfach erprobt: Ein Präsident besucht eine Fabrik, lässt sich zwischen Maschinen und Menschen ablichten, sagt Worte wie „Zukunft“, „Stärke“ und
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In der amerikanischen Politik gibt es Gesetze, Prinzipien und Traditionen. Und dann gibt es Momente, in denen all das kurz zur Seite geschoben wird, weil jemand sehr laut „Billionen!“ ruft. Genau
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Es gibt Telefongespräche, bei denen man hinterher sagen kann: Gut, dass wir geredet haben. Und es gibt Telefongespräche, bei denen man vor allem erleichtert ist, dass niemand mit
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Es beginnt wie viele weltpolitische Krisen dieser Tage: mit einer Landkarte, einem Präsidenten und der Überzeugung, dass Besitzverhältnisse vor allem eine Frage des Selbstbewusstseins sind. Donald
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Es gibt Termine im Weißen Haus, bei denen die Welt den Atem anhält. Und es gibt Termine, bei denen man sich fragt, ob irgendwo im Hintergrund bereits ein Regisseur „Und bitte lächeln!“ ruft.
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Es gibt Demokratien, die behandeln ihre Verfassung wie einen Kodex. Andere wie eine Bibel. Und dann gibt es politische Bewegungen, die sie eher als schlecht beleuchtete Baustelle begreifen, auf der









