In Washington liebt man große Zahlen. Drei Millionen Dokumentenseiten wurden veröffentlicht. Drei. Millionen. Das klingt nach Transparenz mit Megafon. Nach Papierstapeln, die selbst die
Weil die Realität schon Satire genug ist.
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Es war einer dieser Abende, an denen im Repräsentantenhaus eigentlich alles nach Drehbuch laufen sollte. Der Präsident betritt den Saal, die Kameras schwenken, Applaus brandet auf – je nach
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Früher bestellte das Pentagon Panzer. Heute bestellt es Prompts. Und wenn die Lieferung nicht schnell genug erfolgt, wird nicht mehr nur der Telefonhörer, sondern gleich ein Gesetz aus der
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In Brüssel gibt es ein Geräusch, das man inzwischen fast automatisch erwartet: das leise, aber wirkungsvolle „Nein“ aus Budapest. Während 26 Mitgliedstaaten bereits zum kollektiven Nicken
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Früher brauchte es für einen Börsencrash mindestens eine Ölkrise, eine Bankenpleite oder einen Kometen am Himmel. Heute genügt offenbar ein gut formulierter Blogeintrag mit dramatischem Titel
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In Washington gibt es zwei Dinge, die niemals fehlen: Statements – und Lücken. Besonders dann, wenn es um Akten geht, die angeblich für vollständige Klarheit sorgen sollen. US-Präsident Donald
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Es gibt in der Diplomatie Rituale, die älter sind als so mancher Nationalstaat. Eines davon lautet: Wenn das Außenministerium ruft, erscheint man. Pünktlich. Mit Aktentasche. Und möglichst mit
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In Genf ist man Kummer gewohnt. Hier wird über Kriege gesprochen, über Krisen, über Katastrophen. Doch diesmal ging es um etwas, das unsichtbar ist, aber schwerer wiegt als jede Aktenmappe: Macht.
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In Brüssel gibt es viele Dinge, die schnell gehen. Espresso zum Beispiel. Oder das Öffnen von Aktenordnern. Handelsabkommen hingegen gehören traditionell zur Kategorie „langsam und mit mehreren
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Es gibt politische Momente, in denen man verliert. Und es gibt politische Momente, in denen man verliert – und anschließend erklärt, dass genau das der Masterplan war. Washington hat gerade ein









