Strafverfolgung mit Marschflugkörpern – oder: Wenn der UN-Sicherheitsrat den Haftbefehl hört Es gibt Momente in der Weltpolitik, in denen sich Sprache endgültig von der Realität emanzipiert.
Weil die Realität schon Satire genug ist.
proudly powered by webformance
-
-
In Washington ist man alarmiert. Nicht wegen Kriegen, nicht wegen Militäreinsätzen, nicht wegen der Tatsache, dass Soldaten inzwischen häufiger gegen Demonstranten als gegen fremde Armeen
-
Große geopolitische Umbrüche beginnen heute nicht mehr mit Verträgen, Konferenzen oder geheimen Depeschen. Sie beginnen mit Bildern. Grönland, eingefärbt in Rot-Weiß-Blau. Darüber ein einziges
-
Eine deutsche Jahresanfangsposse zwischen moralischem Muskelkater, Völkerrechtsromantik und transatlantischer Wirklichkeit Es gibt in der deutschen Politik kaum etwas Verlässlicheres als den
-
Bald ist jetzt – Grönland zwischen Emoji-Imperialismus und Arktis-Anspruch Es braucht im Jahr 2026 keinen Truppenaufmarsch mehr, um geopolitische Besitzansprüche anzudeuten. Ein Social-Media-Post
-
Es gibt Kriege, die entstehen aus Angst, Kriege aus Versehen, Kriege aus Ideologie – und es gibt Kriege, die endlich wieder ehrlich sind. Der US-Angriff auf Venezuela gehört zur letzten Kategorie.
-
Venezuela hat es geschafft, die Staatsform des 21. Jahrhunderts zu vollenden: die gleichzeitige Abwesenheit von Macht bei maximaler Machtausübung. Nach der spektakulären Festnahme von Nicolás
-
Die westlichen Demokratien lieben Klarheit. Sie lieben sie so sehr, dass sie sie bevorzugt dann einsetzen, wenn sie nichts kostet. Nicolás Maduro ist ein Autokrat, heißt es seit Jahren. Er fälscht
-
Der Angriff auf Venezuela begann mit einer sprachlichen Meisterleistung. Während andernorts Kriege noch altmodisch Krieg heißen, erklärte der US-Präsident die Sache kurzerhand zur Festnahme. Eine
-
Es gibt Momente in der Politik, da ist der Ort der Botschaft bereits die Pointe. Wenn sich eine Partei, die gern von Bodenständigkeit spricht, in ein bayerisches Kloster zurückzieht, um dort den









