Im Deutschen Bundestag herrschte an diesem Nachmittag eine Atmosphäre, die irgendwo zwischen Familienfeier, Casting-Show und Steuerseminar angesiedelt war. Offiziell nannte man es „Aktuelle
-
-
In Washington liebt man große Zahlen. Drei Millionen Dokumentenseiten wurden veröffentlicht. Drei. Millionen. Das klingt nach Transparenz mit Megafon. Nach Papierstapeln, die selbst die
-
In Washington gibt es zwei Dinge, die niemals fehlen: Statements – und Lücken. Besonders dann, wenn es um Akten geht, die angeblich für vollständige Klarheit sorgen sollen. US-Präsident Donald
-
Im politischen Berlin gibt es viele Arbeitsmodelle: Teilzeit, Vollzeit, Fraktionszeit – und jetzt offenbar auch Familienzeit. Während andere Parteien mühsam nach Fachkräften suchen, scheint
-
In Washington wird wieder einmal Transparenz gefordert. Das allein ist keine Neuigkeit. Transparenz gehört dort zum rhetorischen Grundinventar, gleich neben „nationale Sicherheit“ und
-
In Berlin hat man wieder ein Feuchtgebiet lokalisiert. Nicht im Tiergarten, nicht an der Spree, sondern mitten im parlamentarischen Alltag. Es geht um familiäre Bande, Beschäftigungsverhältnisse
-
Es gibt Transparenz, und es gibt die amerikanische Version davon. Letztere funktioniert nach dem Prinzip: Man öffnet den Vorhang, schaltet das Licht an – und malt dann vorsorglich alles schwarz,
-
Alles beginnt wie immer mit einem Dokumentenstapel. Ein sehr großen. Einem, der so dick ist, dass er beim Öffnen leise „Rücktritt“ flüstert. In anderen Ländern reicht das Geräusch bereits
-
Die Vereinigten Staaten pflegen ein besonders bewegliches Verständnis von Transparenz. Sie ist kein Zustand, sondern ein Vorgang. Etwas wird veröffentlicht, verschwindet kurz, wird überprüft, neu
-
Die Vereinigten Staaten haben wieder einmal bewiesen, dass sie Weltmeister in einer ganz besonderen Disziplin sind: kontrollierte Offenheit. Man nennt es Transparenz, liefert aber ein Produkt, das









